Anwaltskanzlei Leistikow
+49 - (0) 30 - 886 727-10

Antragstellung nach dem 2. Dopingopfer Hilfegesetz

Unverbindliche Erstberatung

Die Kanzlei Leistikow unterstützt ab sofort die DDR-Dopinggeschädigten bei der Antragstellung nach dem 2. Dopingopferhilfegesetz. Das Bundesinnenministerium teilt dazu auf seinen Webseiten mit:

"Nachdem der Haushaltsgesetzgeber im November beschlossen hat, für die DDR-Dopingopfer finanzielle Hilfen bereit zu stellen, hat das Bundesministerium des Innern nunmehr den erforderlichen Gesetzentwurf erarbeitet. Der Entwurf eines Zweiten Gesetzes über eine finanzielle Hilfe für Dopingopfer der DDR (Zweites Dopingopfer-Hilfegesetz) wurde am 18. Januar 2016 an die Länder und Verbände zur Stellungnahme übermittelt. Ziel ist es, das Gesetzgebungsverfahren bis Sommer 2016 abzuschließen. Wenn dies gelingt, können ab der zweiten Jahreshälfte 2016 die Antragsverfahren beim Bundesverwaltungsamt beginnen und Zahlungen an die Anspruchsberechtigten erfolgen."

Wir haben bereits für erste Mandanten Anträge gestellt und Kontakt mit dem Bundesinnenministerium und Bundesverwaltungsamt dazu aufgenommen.

Wir vertreten unsere Mandanten auch wegen ihrer Rentenansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz und Verwaltungsrehabilitierungsgesetz.

Erfahrungsgemäß kommt es immer wieder in behördlichen Verfahren zu Nachweisschwierigkeiten. Genau an dieser Stelle unterstützen wir Sie mit unserer Expertise in diesem Bereich. Anträge nach dem Opferentschädigungsgesetz und anderen Regelungen für die Dopinggeschädigten können abgelehnt werden und in das Verwaltungsverfahren mit Widerspruch und Widerspruchsbescheid übergehen. Wir prüfen für unsere Mandanten die Rechtmäßigkeit der Entscheidung und begleiten diese auch durch ein eventuelles Klageverfahren.

Die Historie der Entschädigung der DDR-Dopinggeschädigten ist lang und kompliziert. Am Anfang stand eine Einmalzahlung an die Sportler, die sich in einem Ausschlussverfahren melden konnten. Diese erhielten von dem Bundesverwaltungsamt eine Einmalentschädigung in Höhe von 4.000,00 €. Danach wurde auch von der Kanzlei Leistikow aus Berlin eine Entschädigung des DOSB und der betroffenen Pharmakonzerne ausgehandelt. Die Mitglieder des Olympiakaders, wie zum Beispiel viele Sportler des TSC Berlin, konnten so entschädigt werden. Daneben hat die Kanzlei nach dem Opferentschädigungsgesetz Ansprüche vor dem Sozialgerichten erfolgreich durchgesetzt. In einem spektakulären Fall hat das Landessozialgericht Berlin entschieden, dass auch Brustkrebs eine Dopingfolge ist.