Anwaltskanzlei Leistikow
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Kosten

Anwaltskanzlei Leistikow | Kosten
Jedermann hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften das Recht, sich in Rechtsangelegenheiten aller Art durch einen Rechtsanwalt seiner Wahl beraten und vor Gerichten, Schiedsgerichten oder Behörden vertreten zu lassen.
§ 3 Abs. 3 Bundesrechtsanwaltsordnung

Kosten

Die Tätigkeit des Anwalts besteht in der Beratung in Rechtsangelegenheiten, der Erstellung von Schreiben, Verträgen, Erklärungen, Vertretung bei Verhandlungen etc. und der Vertretung vor Gericht.

Alle Phasen dieser Tätigkeit werden honoriert.

Grundsätzlich gilt, dass die Honorierung durch ein Pauschalhonorar, ein Stundenhonorar, eine Vereinbarung zur Höhe der Vergütung in Form der Erhöhung der gesetzlichen Gebühren oder durch einen Gebührensatz aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz vereinbart werden kann.

Die Kosten können grundsätzlich auch übernommen werden durch eine Rechtsschutzversicherung und im Falle eines Prozesses durch die -› Prozesskostenhilfe.


Rechtschutzversicherung

Rechtsschutzversicherungen übernehmen die gesetzlichen Gebühren des Anwalts, wenn dies die Bedingungen vorschreiben. Sie können vor einer Beauftragung eines Anwalts unserer Kanzlei ihre Rechtsschutzversicherung um eine Kostenübernahme bitten und mit der schriftlichen Übernahmeerklärung uns aufsuchen. Gegen Kostenübernahme stellen wir diese Anfrage auch für Sie.
Wir bieten diese Leistung für ein Pauschalhonorar von 50 € an.


Gesetzliche Gebühren

Wenn kein Pauschalhonorar, kein Stundensatz, keine Erhöhung der gesetzlichen Gebühren, etc. vereinbart ist, gibt es die Möglichkeit die Gebühren auf dem klassischen Wege über sogenannten Gegenstandswerte (Streitwerte) aus der Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zu ermitteln. Sie erhalten hierzu gerne jederzeit Auskunft.


Die Erstberatung

Der erste Besuch beim Anwalt führt in der Regel zu einer Beratung, die kostenpflichtig ist. Den Betrag vereinbaren wir zu Ihrer eigenen Übersichtlichkeit mit Ihnen vor dem Gespräch.


Günstigere Klageführung?

Unter einer Sammelklage versteht man landläufig eine Klage, die man für eine Vielzahl von Betroffenen führt, die aber insbesonderer nicht nur den Klägern einen Vorteil verschafft sondern auch denen, die vom gleichen Sachverhalt betroffen sind, aber nicht geklagt haben. Das deutsche Recht kennt diese Form der Gruppenbetroffenheit nicht und verlangt immer den Nachweis des Einzelfalls. Allerdings kennt das deutsche Recht die sogenannte subjektive Klagehäufung, bei der im selben Prozess mehrere Kläger oder mehrere Beklagte auftreten. Gebührenrechtlich vergünstigt sich für den einzelnen Beteiligten die Gebührenhöhe.

Unsere Kanzlei geht immer wieder auch diesen Weg der Klagehäufung, um vielen Betroffenen eine günstige Form der Klageführung ermöglichen zu können.


Erfolgshonorar?

Unter ganz engen Voraussetzungen können wir mit ihnen in bestimmten Fällen ein Erfolgshonorar vereinbaren.

  •  Im Einzelfall ist ausnahmsweise die Vereinbarung eines Erfolgshonorars möglich. Das bedeutet, die Höhe der Vergütung des Anwalts kann vom Ausgang der Sache abhängig gemacht werden. Es kann beispielsweise vereinbart werden, dass der Anwalt einen Teil des erstrittenen Betrages erhält. Die Vereinbarung eines Erfolgshonorars ist jedoch nur dann möglich, wenn der Mandant aufgrund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse ohne die Vereinbarung des Erfolgshonorars von der Rechtsverfolgung abgehalten würde.
  •  In einem gerichtlichen Verfahren darf in diesen Fällen vereinbart werden, dass im Falle eines Misserfolgs keine oder eine geringere als die gesetzliche Vergütung zu zahlen ist. Dann muss aber gleichzeitig auch vereinbart werden, dass im Erfolgsfalle ein angemessener Zuschlag auf die gesetzliche Vergütung erfolgt.
  •  Die Vereinbarung eines Erfolgshonorars hat keinen Einfluss auf gegebenenfalls zu zahlende Gerichtskosten, Verwaltungskosten und die von dem Mandanten zu erstattenden Kosten anderer Beteiligter.

Bitte sprechen Sie uns darauf an.