Anwaltskanzlei Leistikow
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Schadenersatz

Der Schadenersatz ist die klassische zivilrechtliche Folge einer Schädigung von Rechtsgütern wie Leib und Leben, Gesundheit, Eigentum, Besitz etc.. Begrifflich ist der Schadenersatz ein Sammelbegriff für jeden Ersatz, also auch das Schmerzensgeld.

Warum stellen wir hier auf unseren Webseiten Schmerzensgeld getrennt vom Schadenersatz dar?

Der Schadenersatz ist der Ersatz in Geld oder in natura (also durch direkten Ersatz des jeweilig zerstörten Gegenstandes). Wenn man zum Beispiel wegen unterlassenem Streuen des Nachbarn auf Glatteis stürzt, auf den Arm fällt und dabei die Jacke zerreißt und der Arm bricht, hat man Schadenersatzansprüche wegen der Zerstörung der Jacke in Höhe des Wertes der Jacke gegen den Nachbarn wegen Vernachlässigung seiner Streupflicht. Es ist der Ersatz für den tatsächlich entstandenen Schaden.

Der gebrochene Arm löst aufgrund des Krankenversicherungssystems in Deutschland zunächst keinen materiellen Schaden beim Verletzten aus, bis auf eventuelle Einkommensverluste, Rezeptgebühren. Den tatsächlichen Schaden für die ärztliche Behandlung trägt die Krankenversicherung, welche dann wiederum Schadenersatzansprüche gegen den Nachbarn hat.

Schmerzensgeldansprüche hingegen kann nur der Geschädigte (also das Opfer) selber haben. Mit dem Schmerzensgeld wird das persönliche Leid, der Schmerz durch einen finanziellen Beitrag ausgeglichen. Die Höhe des Anspruchs bestimmt sich durch die Dauer und die Schwere des Leides. Mehr dazu finden Sie hier unter › Schmerzensgeld.

Durch die Erfahrung und Ausrichtung der Kanzleitätigkeiten zu Großschadensfällen bzw.  Fällen mit einer hohen Anzahl Betroffener (Asbest / Mobilfunk) ergibt sich zumeist zwangsläufig, daß wir Mandanten auch bei Schmerzensgeldansprüchen beratend, informierend, durchführend und als Prozessanwälte vor Gericht vertreten.

Im Schwerpunkt betreut die Kanzlei Leistikow aktuell

  • Asbest-Geschädigte
  • Opfer der Terroranschläge in Colombo
  • Opfer der Selbstmordanschläge der Hamas in Israel
  • Dopingopfer der DDR gegen das Bundesinnenministerium
  • Opfer der Strahlung durch Handys und Mobilfunkmasten

Zu unserer Expertise im Bereich Schadenersatz / Schmerzengeld gehören die Abwicklung von internationalen Großschadensfällen wie z.B.

  • Concorde ( Flugzeugabsturz ), Abwicklung 2001,
  • die Vertretung von Betroffenen des Anschlags auf die Diskothek » La Belle «, Abwicklung 2004,
  • die Vertretung zum Schadenersatzverfahren maison de france, Verfahren läuft aktuell,
  • die Vertretung von Dopingopfern des DDR-Olympiakaders, Abwicklung 2006.
Die Kanzlei betreute den Großteil der Opferfamilien der Anschläge des 11. September in Deutschland in der Nebenklage der Terrorverfahren gegen Motassadeq und Mzoudi.

Im Bereich der Großschadensfälle verfügen wir über eine umfangreiche Verhandlungsexpertise. Rechtsanwalt Leistikow hat zum Thema Verhandlungsführung auch veröffentlicht.