Anwaltskanzlei Leistikow
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Schadenersatz Genozid Armenien

Rückzahlung von 5 Mrd. Goldmark

Die Kanzlei Leistikow fordert im September 2013 wiederholt von der Regierung Großbritanniens für die Nachfahren der beim Genozid getöteten Angehörigen die Rückzahlung von 5 Mrd. Goldmark, die nach dem ersten Weltkrieg in London verschwanden.

Tatsächlich sagte die Regierung in London bereits 1924 zu, "dass Großbritannien verpflichtet ist, eine große Summe als Unterstützung an armenische Flüchtlinge zu zahlen, die sich in Armenien, auf dem Balkan und in anderen Staaten aufhalten." (Memorandum des Führers der konservativen Partei, Lord Stanley Baldwin, des Vorsitzenden der liberalen Partei und einstige Premierminister, Herbert Asquith, sowie des Abgeordneten Noel Button)

Warum dies zu erfolgen habe, wurde folgendermaßen begründet:

  • 1. Während des Krieges und nach dem Waffenstillstand sei seitens staatlicher Vertreter der Verbündeten und ihnen nahestehender Staaten mehrmals die Befreiung und Herstellung der Unabhängigkeit des armenischen Volkes garantiert worden.
  • 2. Die fünf Millionen türkische Goldpfund, die die türkische Regierungg 1916 zur Verwahrung nach Berlin übersandt hatte und die nach dem Waffenstillstand an die Verbündeten gezahlt wurden, gehören zum größten Teil oder ganz den Armeniern (Asquith war im Jahre 19 16 Premierminister und hatte offensichtlich mehr Einblick in finanzielle Angelegenheiten und ihrer Herkunft).
Die Verfasser des Memorandums legten am Schluss dar, dass die Armenier, denen viele unerfüllte Versprechen gemacht wurden, von der britischen Regierung forderten, ihnen ein "'bedeutendes Geschenk", nämlich die Rückgabe des geraubten Goldes - zu machen.

Tatsächlich aber leisteten die Engländer nie einen Ersatz oder gaben das Raubgold zurück.

Dieses Gold fordert die Kanzlei wiederholt und seit 2007 von der Regierung in London im Namen der Opfer zurück.


Genozid an der Volksgruppe der Armenier

Wir unterstützen unsere Mandanten bei der Suche nach dem Reichsbankgold, welches den Armeniern in der Türkei entwendet und als Ertrag des Genozides von der türkischen Regierung in Berlin bei der Reichsbank eingezahlt wurde. Dieses Gold wurde nach dem ersten Weltkrieg von britischen Truppen in Berlin noch vor dem Zugriff der anderen Siegermächte nach London geschafft (Wert: 5 Millionen Reichsmark) und den Armeniern nicht wieder zurückgegeben. Wir haben die britische Spur wieder aufgenommen und verhandeln um die Rückerstattung.

A testimony

A testimony by genocide survivor Kostas Tsaniklidis of Gumusmaden taken from the program 'Documenta - A Historical Documentary' by reporter Kostas Gioulekas describing the inhumane conditions in the forced Labour Battalions (Amele Taburu) which the Greeks of the former Ottoman Empire were conscripted to in order to bring about their extermination.

Video published with the permission of Kostas Gioulekas MP (ND A' Thessaloniki)

Armenian Genocide - Grandma's Tattoos (documentary, in english)

A documentary "Grandma's Tattoos" by Suzanne Khardalian. HB PeÅ Holmquist Film, Sweden.