Anwaltskanzlei Leistikow
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Wichtige Dokumentation (Phoenix) vom 16.02.2016 – Unterstützende Mittel - Das Trauma des DDR-Sports

Die Kanzlei vertritt zahlreiche DDR-Dopinggeschädigte bei den Versuchen eine finanzielle Wiedergutmachung zu erhalten. Das im Film dargestellte System zeigt eindrucksvoll, was unsere Arbeit antreibt.



Hoffnung für Dopingopfer: Erstmals wurde gerichtlich die Kausalität zwischen Brustkrebserkrankung und Dopingmitteleinnahme bestätigt

Die Mandantin ist als ehemalige Kanutin des DDR-Olympiakaders eine von zahlreichen DDR-Dopingopfern, die seit Jahren um die vollständige Anerkennung kämpfen. Vor dem Sozialgericht Berlin versuchte sie eine Anerkennung einer Opferrente nach dem OEG zu erhalten. Dabei geht es immer zum einen darum, dass den Opfern die "Freiwilligkeit" der Einnahme der Dopingmittel unterstellt wird und zum anderen die Kausalität zwischen der Dopingmitteleinnahme und den Folgeerkrankungen abgelehnt wird.

Mit dem am 16.07.2007 vor dem Sozialgericht Berlin eingereichten Verfahren erreichten wir heute (27.09.2013) die Feststellung, dass die Dopingeinnahme im DDR-Sport nicht freiwillig erfolgte. Dies erscheint überraschend, jedoch argumentieren bundesweit zahlreiche Ämter gegenüber den Zwangsdopinggeschädigten auf diese Weise.

Zum anderen wurde erstmalig gerichtlich die Kausalität zwischen Brustkrebserkrankung und Dopingmitteleinnahme bestätigt. Dies ist ein großer Erfolg, da bisher die Behörden mit Gutachten erfolgreich die Kausalität verneinen konnten. Nun hat mit einem Expertengutachten des Prof. Dr. Franke dieser, sicher auch für andere Verfahren, entscheidende Nachweis geführt werden können.

Kanzlei Leistikow Opfervertretung

Dopingopfer der DDR gegen das Bundesinnenministerium

Die Kanzlei Leistikow übernimmt die Vertretung von Dopingopfer der DDR gegen das Bundesinnenministerium. Die Kanzlei verfolgt heute immer noch Ansprüche der Opfer nach dem Opferentschädigungsgesetz.



Vertretung von Dopingopfern des DDR-Olympiakaders

Die Vertretung von Dopingopfern des DDR-Olympiakaders führte 2006 zu einer Vereinbarung. Das Verfahren ist damit beendet. Details zur Vereinbarung finden Sie >hier.